Ohne Effizienz wird das wohl nix!

Ohne Energieeffizienz wird das mit der Verwirklichung der gesetzten Klimaziele schwer werden.

Klar ist und das wissen Sie aus eigener Erfahrung – ohne Energie funktioniert wirklich nichts.

Energie ermöglicht uns den Wohlstand, sie hält uns und unsere Wirtschaft am Laufen und es wird uns viel Energie kosten, um die notwendigen Klimaziele zu erreichen.

Elektrizität, die aktuell rund 20% der Gesamtenergie liefert, wird nicht nur durch die Digitalisierung die Hauptrolle im Energie-Cocktail übernehmen. Denn um die CO2-Emissionen in den Griff zu bekommen, müssen Verkehr, Industrie und Wärme „verstromt“ werden.

Die Lösung wird nicht allein der Umstieg auf erneuerbare Energiequellen sein. Dazu muss der Energieverbrauch insgesamt gesenkt werden. Das Zauberwort ist ENERGIEEFFIZIENZ.

Je wirksamer Energie ist – also je mehr aus der Energie herausgeholt werden kann – umso effizienter ist Energie.

Ohne entscheidende Verbesserung im Bereich der Effizienz wird das nix mit dem erfolgreichen Zieleinlauf.

Ergänzend dazu zitiere ich an dieser Stelle einen Experten auf dem Gebiet der Energieeffizienz mit der deutlichen Ansage: „Leitln, schaun wir mal jetzt nach, ob wir dann auch wirklich so viel brauchen werden.“

Denken Sie daher nicht nur darüber nach, wie Sie mehr aus der Energie herausholen können, sondern überlegen Sie auch, wie Sie grundsätzlich weniger Energie verbrauchen können.

Mit 01. April 2022 (kein Aprilscherz!) hat der Gemeinderat der Stadt Weiz die aktuellen Ökoförderungen der Stadt einstimmig beschlossen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten zur Energieeffizienz

unter: https://www.weiz.at/Gemeinde/Umwelt-_Klimaschutz/Oekofoerderungen

sowie unter: https://www.innovationszentrum-weiz.at/energieagentur/foerder-infos

90 Jahre – und kein bisschen alt

Unsere Stadt Weiz feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Jubiläum. 1932 wird der damals größte Markt der Oststeiermark auf Antrag des Weizer Gemeinderates zur Stadt erhoben. 75 Jahre später reicht das Land Steiermark das künstlerische Stadtrechtsverleihungsdiplom, auf das die Stadt aus finanziellen Gründen ursprünglich verzichtete, nach.

Stadt Weiz

Die verkehrstechnische Bedeutung und die wirtschaftliche Kraft, die den Steiermärkischen Landtag vor 90 Jahren bewegt, dieser Stadterhebung zuzustimmen, sind nach wie vor Kerneigenschaften unserer lebendigen Stadt und ihrer starken Region. Nach 90 Jahren hat die Bezirkshauptstadt ihr Angebot mit Bildung, Innovation, Sport, Kunst, Kultur, Digitalisierung und Energie vervielfacht. Durch die Fusion mit der Gemeinde Krottendorf hat sich ihr Wert weiter erhöht und macht Weiz als Lebens- und Arbeitsraum noch anziehender.

Stadt Weiz und Frauen

Aktuell sind 9 Frauen im Gemeinderat der Stadt Weiz politisch tätig. Ich bemühe mich um eine kooperative Haltung zwischen politisch Aktiven, damit sich Politik mehr den Inhalten und den Menschen in ihrer Vielfalt, als dem Machterhalt widmet. Auch wenn es Mut, Humor und manchmal ein dickeres Fell braucht, ist es wertvoll, gemeinsam zu entscheiden, was für uns alle gut ist.

Stadt Weiz und Zukunft

Weiz präsentiert sich als florierende Stadt und ist für die Zukunft gut positioniert. Ständige Anstrengung ist nötig, um das bestehende Niveau zu halten und zu heben. Nicht alles ist optimal – Verbesserung, Erneuerung und Paradigmenwechsel sind notwendig. Entwickeln Sie als Bürger:innen und wir als politisch Verantwortliche unsere gemeinsame Zukunft.

Ich erfahre es als Privileg und bin sehr dankbar in Weiz leben, arbeiten und politisch wirken zu dürfen.

Ihre VBgmin. Monika Langs

LEBENsmittel VERSCHWENDEN

In Österreich fallen in einem Jahr etwa 1 Million Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle (50.000 LKWs!) an. Insgesamt werden weltweit 1 Drittel aller erzeugten Lebensmittel in den Müll geworfen.

Vermeidbare Lebensmittelabfälle

Dazu zählen Lebensmittel, die aus unterschiedlichen Gründen nicht oder nicht rechtzeitig gegessen werden und daher im Abfall landen. Im Gegensatz dazu gehören Zubereitungsreste wie Knochen, Gräten oder Gemüse- und Obstschalen zu den nicht vermeidbaren Lebensmittelabfällen. 58% der vermeidbaren Lebensmittelabfälle stammen aus Privathaushalten. Experten haben berechnet, dass österreichische Haushalte dadurch ungefähr € 800 pro Jahr in die Tonne werfen.

Brot – die Quelle des Lebens!?!

In Österreich werden jährlich 210.000 Tonnen Brot und Gebäck im Müll entsorgt. Privathaushalte verschwenden davon 146.000 Tonnen (rund 2 Drittel!). Im Mittelalter war Brot ein Grundnahrungsmittel und nicht zu Unrecht hat die Kaisersemmel ihren Namen. Sie gab es nur zu besonderen Fest- und Feiertagen. Heute kann eine Semmel als Massenware für wenige Cent gekauft werden und es kostet uns wenig Überwindung sie einfach in den Müll zu werfen.

Muss das so sein?

Nachdem mehr als 2 Drittel des weggeworfenen Brotes im Müll aus Privathaushalten stammt, ist hier der beste Ansatzpunkt, um etwas zu verändern.  Hinterfragen wir einmal unser Kaufverhalten kritisch (z. B.: Kauf 2 – Zahl 1 – Müll 1). Und – viele Lebensmittel kann man bei richtiger Lagerung länger genießen als ihr Mindesthaltbarkeitsdatum vermuten lässt. Unsere Augen und unsere Nase haben dafür meist einen guten Sinn?!

Versuchen wir wertschätzender mit Lebensmittel umzugehen, vermeidbare Lebensmittelabfälle zu reduzieren und ganz bewusst und selbstkritisch gegen Lebensmittelverschwendung einzuwirken. Wir als Konsumenten haben es in der Hand!

Monika Langs
Vizebürgermeisterin der Stadt Weiz
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