Vom Planen ins Tun kommen – Weiz es an der Zeit ist

Im Juli 2021 habe ich Ihnen an dieser Stelle die Frage gestellt, ob Sie sich eine alternative Nutzung des öffentlichen Parkraumes vorstellen können.

Mittlerweile liegt uns als Stadt schon seit einiger Zeit eine Analyse unserer Parkraumsituation vor. Haben Sie gewusst, dass es in der Stadt Weiz mehr als 1.500 öffentliche Parkplätze gibt und dass im Durchschnitt davon ein Drittel gar nicht genützt wird? Wahrscheinlich hätten Sie durch Ihre persönliche Erfahrung sogar geantwortet, dass in unserer Stadt viel zu wenig Parkmöglichkeiten vorhanden sind.

Und damit haben Sie nicht ganz unrecht, denn trotz ausreichender Kapazität gibt es je nach Standort zu wenig Parkplätze. Etwa zwei Drittel aller öffentlichen Parkplätze (50% Freifläche, 50% Parkgarage) sind gebührenpflichtig. Tatsächlich ist die aktuelle Kostensituation sehr unübersichtlich. Hinzu kommt, dass die begehrtesten Parkmöglichkeiten am billigsten oder gar kostenlos sind und auch die Plätze in den Parkgaragen in unterschiedlicher und unattraktiver Höhe gestaltet sind. Vergebene Dauerparkkarten und Ausnahmegenehmigungen erleichtern diese Gesamtsituation auf keinen Fall.

Daher ist es nun an uns diese Lenkungsmöglichkeit nicht nur zu erkennen, sondern entsprechende Maßnahmen zu setzen und auch eine sinnvolle Preisstruktur zu schaffen, sodass die vorhandenen Parkplätze zielgenau an den dazugehörigen Standorten nutzbar gemacht werden können. Laut Analyse werden dann sogar Parkplätze übrigbleiben, die dem öffentlichen Raum als konsumfreie attraktive Verweilzonen rückgeführt werden können.

Als e5-Gemeinde unternehmen wir mit der Förderung des Rad- und Fußverkehrs, mit der Einrichtung von E-Bike- und Carsharing-Stationen, dem Gratis-Zug oder der Schaffung von Park-and-Ride-Angeboten viel, um unseren Individualverkehr zu verringern.

Regeln wir das mit den Parkplätzen doch auch MUTig – unabhängig davon ob oder wann Wahlen stattfinden!

Ihre entschlossene VBgmin Monika Langs

Weiz – Alt und Jung Füreinander

Seit 2017 gibt es in unserer Partnerstadt Offenburg ein Mehrgenerationenhaus. In diesem Begegnungszentrum können Menschen unterschiedlicher Altersgruppen von vorhandenen Angeboten profitieren oder eigene Projekte umsetzen. Damit können sich Bürger:innen generationenübergreifend aktiv einbringen und sich in den unterschiedlichen Projekten freiwillig engagieren.

Alt und Jung Voneinander

Durch die langjährige Lebens- und Berufserfahrung der älteren Generation können komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge und historische Entwicklungen besser verstanden und berücksichtigt werden. Gleichzeitig kann die Jugend mit ihrem frischen Blick durch außergewöhnliche Perspektiven, innovative Ideen und ihre hohe Affinität zu neuen Technologien dazu beitragen neue Denkansätze und kreative Lösungsansätze zu entwickeln. Diese gegenseitige Unterstützung und die wechselseitigen Impulse ermöglichen es über die traditionellen Denkmuster hinauszudenken und so zu nachhaltigen und passenden Lösungen zu gelangen.

Alt und Jung Übereinander

Ein offener und respektvoller Austausch zwischen den Generationen kann dazu beitragen, Verständnis und Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft zu fördern. Es ist wichtig, die Vielfalt der Perspektiven und Erfahrungen zu schätzen und mehr übereinander zu erfahren, um das Gegenüber besser zu verstehen. Das ist die Basis für die gemeinsame Weiterentwicklung.

Alt und Jung Mitreinander

Durch das Miteinander von Generationen können soziale Kontakte gefördert und Einsamkeit reduziert werden, denn die verschiedenen Altersgruppen stützen und bereichern sich gegenseitig. Zudem stärken gemeinsame Aktivitäten und Projekte das Gemeinschaftsgefühl und ermöglichen ein qualitätsvolles Zusammenleben.

Wir benötigen ein Miteinander aller Fähigkeiten, denn aktuelle Herausforderungen müssen gemeinsam MUTig angegangen werden!

Ihre VBgmin Monika Langs

Weiz- Wahlen Entscheiden Ihre Zukunft

2024 befinden wir uns in einem Superwahljahr. Anfang Mai musste in unserer Stadt Weiz ein Bürgermeister vom Gemeinderat geheim und mit absoluter Mehrheit gewählt werden. Die Wahlen der Arbeiterkammer wurden in der zweiten Aprilhälfte in der Steiermark durchgeführt und Anfang Juni stellen sich die Mandatare zum Europäischen Parlament zur Wahl. Die Abgeordneten zum Nationalrat aber auch die steirischen Landtagsabgeordneten sollen planmäßig im Herbst gewählt werden.  Damit nicht genug – 2025 stehen bei uns in Weiz die Gemeinderatswahlen an.

Wählen ist Recht und Verantwortung

In etwa 80 Staaten mit 4,5 Milliarden Menschen finden und fanden 2024 Wahlen statt. Aber eine Vielzahl der Wahlen werden unter unfairen undemokratischen Bedingungen durchgeführt. In Österreich garantiert die Verfassung freie und geheime Wahlmöglichkeiten. Wählen ist eine wichtige Form der politischen Verantwortung und der Bürgerbeteiligung. Durch Ihre Stimme nehmen Sie aktiv an der Demokratie teil, Sie verteilen die politische Macht für eine Wahlperiode und beeinflussen die Entwicklung unserer Gesellschaft.

Nichtwählen ist die falsche Konsequenz

Wut und Politikverdrossenheit haben ihre Berechtigung, dennoch jede Stimme zählt. Eine Demokratie kann nur dauerhaft lebendig bestehen, wenn sich die Bürger:innen auch daran beteiligen. Denn die Wahlbeteiligung selbst hat immer Auswirkungen auf das Wahlergebnis – Nichtwähler unterstützen nicht nur den Wahlgewinner, sondern sie verschenken die Chance, Verantwortung für unsere gemeinsame Zukunft zu übernehmen und erleichtern gleichzeitig die Einflussnahme extremer Strömungen.

Entscheiden Sie daher MUTig und wählen Sie selbst, damit es nicht andere für Sie tun – es ist Ihr Recht!

Ihre vom Gemeinderat gewählte VBgmin Monika Langs

Monika Langs
Vizebürgermeisterin der Stadt Weiz
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