Monika Langs Im Interview

Liebe Monika, wie geht es Dir als 2. Vizebürgermeisterin? Sehr gut, ich habe ein gutes Team um mich, alle haben großes Vertrauen und Erwartungen. Ich werde diese neue Aufgabe dynamisch und stimmig in meiner persönlichen Art ausfüllen.

Wir wollen dich gerne als Person ein wenig kennen lernen.
Was machst Du am Morgen als Erstes?
Ich lese bei einem schwarzen Kaffee die Tageszeitung.

Ihr seid ein kompetentes Team, gibt’s etwas, was du besonders gut kannst? Als diplomierte Chemotechnikerin vielleicht Kochen (lacht).

Wofür feierst Du Dich selbst? Für meine Ausdauer und meine Begeisterung – und für meine abgeschlossenen berufsbegleitenden Studien (Wirtschaftsingenieurwesen und Industrial Management).

Welcher Deiner Gedanken nervt Dich? Habe ich auch diesmal wirklich mein Bestes gegeben?

Was hat Eure Tochter von Dir? Ehrgeiz und Neugierde – von meinem Mann hat sie alle anderen guten Eigenschaften.

Was darf Dir nur Deine Mutter sagen? Von wem Du das hast, ist mir schleierhaft, aber ich bin stolz auf Dich!

Wie sieht es bei Dir zu Hause aus? Es wird immer weniger Deko, die Wohnung ist großzügig und gemütlich mit vielen Büchern.

Wann tust Du nur so, als würdest Du arbeiten? Bei unseren Sponsionsfeiern in ganz Österreich – da tauche ich in die Freude und den Stolz der Absolvent*innen und ihrer Familien ein.

Welches Lied beschreibt Deine aktuelle Stimmung? „I’m so excited“ von den Pointer Sisters.

Wie wirst Du Deinen 60er feiern? Voller Freude über ein erfüllendes Leben umgeben von meinen Lieben.

Was beschäftigt Dich im Moment? Durch die Lock-Down-Zeit wurden und werden so viele „undenkbare“ Dinge möglich. Jetzt wollen viele wieder in die gewohnten Systeme zurück, ohne die Innovationsmöglichkeiten mitzunehmen und notwendigen Veränderungsschritte zu gehen.

Was hätte ich Dich noch fragen sollen? Warum ich in der Politik bin!? Politikerin bedeutet für mich Ermöglicherin sein – das ist doch eine tolle Aufgabe, darum bin ich dabei!

Möchtest Du noch etwas sagen, nachdem Du Zitate liebst? Ja gerne frei nach Peter Drucker: „Das wichtigste an Kommunikation ist, zu hören, was nicht gesagt wird.“

Jede Stadt braucht auch ein bisschen Dorf

Wie wir wohnen – das ist der Spiegel unserer Zeit

Der Zulauf auf Städte und insbesondere große Städte ist ein Megatrend – genauso wie Mobilität oder Individualisierung.
Nun folgt laut Zukunftsforschenden auf den Megatrend URBANISIERUNG ein ganz neuer Trend: GLOKALISIERUNG

Darunter wird das lokale Handeln in einer globalisierten Welt verstanden. Die aktuellen Herausforderungen der Pandemie haben den Trend „Raus aus der Stadt“ mit den Bedürfnissen nach Ruhe und Entschleunigung wesentlich verstärkt. Gleichzeitig haben uns Lockdown-Situationen erfahren lassen wie ruhig und lebenswert plötzlich Städte sein können. Der Wunsch nach einem eigenen Garten ist damit intensiviert worden. Dieser verstärkte Rückzug in die ländlichen Regionen unter dem Motto: „Dort ist das Leben ruhiger und die Wohnqualität ist um ein Vielfaches höher“ konfrontiert den Raum um die Städte (Speckgürtel) mit ungewohnten Problemstellungen. Die klimarelevanten Themen wie Bodenverbrauch, Versiegelung, Luft-, Licht- und Wasserverschmutzung, aber auch Müll sind zu lösen. Klar ist, dass unter diesen Bedingungen die Nachhaltigkeitsziele von Städten und Regionen neu überdacht und festgelegt werden müssen, um die Lebensqualität auch für die nächsten Generationen abzusichern.

Sprechstunde – Zeit für Ihre Anliegen

Ich freu mich über persönliche Kontaktaufnahme, ob am Bauernmarkt oder in meiner Sprechstunde im Weizer Rathaus

Telefonische Anmeldung unter 03172 / 2319 105 – Danke! Gerne können Sie aber auch spontan vorbeikommen.

Darüber hinaus bin ich per E-Mail und telefonisch erreichbar: +43 664 60 931 161

Monika Langs
Vizebürgermeisterin der Stadt Weiz
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