Seit 1462 besteht nachweislich die Pfarrschule am Weizberg. Gleichzeitig lehren Winkelschulmeister die Weizer Kinder gegen einige Kreuzer Lesen und Schreiben. Über 200 Jahre später wird im alten Rathaus die Marktschule Weiz mit einem Schulmeister eingerichtet. 1774 regelt der Erlass des theresianischen Schulpatentes die Schulpflicht, die Schulsprengel und die grundlegende Ausbildung von Pädagog:innen.
Zukunft – Familien
Bildung beginnt nicht erst in der Schule. Die ersten Lebensjahre prägen unsere Werte, unsere Talente und unsere Persönlichkeit. Da erfüllen Familien eine entscheidende Aufgabe. Die aktuelle wirtschaftliche Situation führt dazu, dass oft beide Elternteile erwerbstätig sind. Da ist der Wunsch nach fördernder und talentorientierter Kinderbildung sowie einer leistbaren Kinderbetreuung mehr als nachvollziehbar.
Zukunft – Gemeinden
Die Stadt Weiz zeichnet für alle ihre Kindergärten, Kinderkrippen und Pflichtschulen als Schulerhalter verantwortlich. Das ist eine wichtige und fordernde kommunale Kernaufgabe. Pädagogische Fachkräfte sind Mangelware und auch der Kompetenzen-Dschungel zwischen Bund, Land und Gemeinden verstärkt diese schwierige Situation. Es ist Aufgabe der Politik mit gemeinsamer Kraftanstrengung über alle Parteigrenzen hinweg Lösungen zu finden, um aus dem Dilemma von überlasteten Pädagog:innen, geforderten Gemeinden und belasteten Familien herauszufinden. Die Attraktivierung der pädagogischen Berufe ist nur ein Lösungsbaustein.
Unsere Zukunft
Durch das starke Eingreifen in die Natur ist vermehrt mit Krisen und massiven Veränderungen zu rechnen. Unsere gemeinsame Zukunft braucht daher gut ausgebildete und talentgeförderte Menschen – das muss uns jeden Euro wert sein!
Ihre VBgmin Dipl-Wirtschafting (FH) Monika Langs, M.Sc.